startseite
lokale
fraenkisch
cafes und eisdielen
internationale kueche
kneipen

themen
buecher
verkaufsstellen
kontakt
impressum



powered by
bamberg guide

guidemedia

Auf zum 60. Geburtstag!

59 mal haben die Bamberger sie schon begangen, die Kirchweih der St. Elisabeth Kirche im Sandgebiet. Aus einer eher kleinen Kirchweih, im Jahre 1951 nach den Kriegswirren wiederbelebt, ist nun das größte Volksfest Oberfrankens mit vielen Hunderttausend Besuchern geworden.

Touristen und Bamberger geben sich die Bierkrüge in die Hand – gerade für alle ehemaligen Bamberger bietet sich gegen Ende August (dieses Jahr vom 24. bis 28.) eine gute Gelegenheit für ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Verwandten. Die terminliche Festlegung hat übrigens schon viele Konfusionen hervorgerufen. An dieser Stelle mal eine Erklärung: Der 24. August (St. Bartholomäus) soll mit in die Kirchweih eingebunden werden. Diese aber währt immer von Donnerstag bis Montag. Fällt der 24. also auf einen Dienstag oder Mittwoch, ergibt sich ein Problem. Doch die kreativen Bamberger nehmen die Sperrstunde einfach mit ins Boot, weswegen ein Bartholomäus-Dienstag zumindest eine Stunde in den letzten Sandkerwatag (Montag) integriert werden kann (dann ist vom 19. – 23.8. Kerwa). Sollte der Tag auf einen Mittwoch fallen, muss die Sandkerwa danach beginnen (vom 25.8 – 29.8.).


Ist der Termin also erstmal klar, entwickelt sich in Bamberg ein Ausnahmezustand ohne Gleichen. Am Donnerstag eher noch ein Fest für die Bürger, bildet sich Freitag bis Sonntag ein Multi-Kulti-Bierfeldzug durch die Altstadt (mittlerweile sind sogar die Lange Straße und das Mühlenviertel mit Geyerswörth integriert worden). Jeder auch nur halbwegs verwendbare Freiraum um und hinter den Häusern wird für Stände und Bars genutzt und eine bunte Vielfalt an Kulinarischem feilgeboten. Zumindest für diese Tage ist jeder Sandbürger auch ein Wirt.



Die Highlights sind das traditionelle Fischerstechen am Sonntag und das Hochfeuerwerk am Montag, bei der Jubiläumskerwa sollen aber noch weitere Extras folgen, auf die man schon seit Jahren hinspart. Am Montag klingt die Feierlichkeit wieder eher gemütlich mit den Einheimischen aus, ein Kerwa-Kehraus folgt dem anderen. Wenn Sie also nicht das Glück haben, sowieso in der Domstadt zu leben, sollten Sie nach oben beschriebenem Modus immer fünf Tage im August für einen Besuch einplanen.

 

buecher